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Montag, 22. Januar 2018

          

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Österreichische Clubs geben einschläge Tipps zum Wintercamping

(jc) Die Zeiten als allein beim Gedanken an Wintercamping die Zähne klapperten und die Nase zu triefen anfing sind vorbei. "Die Campingfahrzeuge der neuen Generation sind bestens für einen Winterurlaub ausgestattet und nahezu jedes attraktive Wintersportgebiet verfügt über einen hochkomfortablen Campingplatz", weiß Elisabeth Preisl vom Österreichischen Campingclub. Vor der Fahrt ins winterliche Feriendomizil sollte man seinen Camper noch auf Vordermann bringen.

  • Die Heizung muss bei klirrender Kälte einwandfrei funktionieren. Unbedingt nachschauen, ob die Kaminöffnungen frei von Verschmutzungen sind, die Funktionen von Thermostat und Regelung überprüfen und die Luftführungs-Schläuche nachkontrollieren.
  • Auch im Winter sollte man die Klimaanlage mindestens einmal im Monat eine gute Viertelstunde laufen lassen. Dadurch wird Kondenswasserbildung an der Frontscheibe vermieden.
  • Kühlersystem und Scheibenwaschanlage mit Frostschutzmittel winterfest machen.
  • Dieselzusätze sind in Österreich nicht mehr nötig, denn Winterdiesel bleibt bis 22 Grad minus flüssig.
  • Reifenprofile überprüfen und auch einen Reservereifen nicht vergessen. Bis 3,5t Gesamtgewicht sind Winterreifen auf allen Rädern gesetzlich vorgeschrieben.
  • Unbedingt kontrollieren sollte man auch Gasanlage, Bordelektrik, den Säurezustand der Fahr- bzw. Versorgungsbatterie, den Zustand der Zündautomatik der Heizung und die Funktion des Ladereglers.


Die Campingbedingungen sind im Winter freilich anders als im Sommer. Es braucht aber nur ein paar Handgriffe, damit einem erholsamen Campingurlaub im Schnee nichts mehr im Wege steht und es zu keinen unliebsamen Pannen kommt:
  • Nach dem Abstellen niedrigen Gang einlegen, aber keine Handbremse anziehen - sie könnte einfrieren. Besser Keile unter die Räder legen.
  • Noch vor dem ersten Ablassen gehört ein Frostschutzmittel in den Abwassertank. Bei Schiebeablassventilen kann das Einfetten der beweglichen Teile vor dem Festfrieren schützen.
  • Die Dachluken sollten immer einen Spalt von etwa zwei Zentimetern geöffnet bleiben, damit verbrauchte Luft abziehen kann und Schwitzwasser vermieden wird. Wichtig ist, die Luftzufuhr und Entlüftungsöffnungen von Schnee freizuhalten und keinesfalls abzudecken oder zu verkleben. Mindestens einmal am Tag gründlich lüften.
  • Niemals eine offene Herdflamme als Heizung verwenden.
  • Größere Schneemengen sollte man vom Dach entfernen, weil andernfalls die Belastung - speziell beim Vorzelt - zu groß werden könnte und Schmelzwasser an den Fenstern festfriert.
  • Auf ein Wintervorzelt sollte nicht verzichtet werden, weil es eine wertvolle "Abstellkammer" (etwa für Ski) sein kann und als Luftschleuse verhindert, dass Feuchtigkeit und Kälte in den Wohnraum dringen.


Rund 190 Campingplätze in Österreich halten während der Wintersaison 2002/2003 ihre Pforten offen. Viele verfügen über Skistall und Sauna, die Piste oder Langlaufloipe liegt oftmals gleich vor der (Wohnwagen-)Tür. Es gibt Buszubringer zu den Skiliften ab Campingplatz und sogar platzeigene Skikindergärten bieten viele Wintercamps.
Wer sich einen Stellplatz in einem der typischen Wintersportorte reservieren möchte, sollte das schleunigst tun. Speziell für die Weihnachtsfeiertage und die Energieferien ist die Nachfrage groß. Nähere Informationen über Wintercampingplätze in Österreich gibt es beim ÖCC unter 01/ 713 6151 bzw. im Internet.

Infos im Internet:
www.campingclub.at


08.12.02

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