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Effizienz durch geschlossene Mannschaftsleistung

Helmut Weber (KVP-Beauftragter) übergibt an einen Mitarbeiter die Prämie für einen realisierten Verbesserungsvorschlag. (Foto:Hymer AG)

(hr) Ein neues System für interne Verbesserungsvorschläge hat bei Hymer nicht nur das entsprechende Ideenvolumen verzehnfacht, sondern auch die Motivation aller Mitarbeiter überdurchschnittlich gesteigert.

Mehrere tausend Reisemobile und Caravans verlassen jährlich das Werk des größten europäischen Freizeitfahrzeugherstellers in Bad Waldsee. Jeder Caravan und jedes Reisemobil ist stark geprägt durch handarbeitlichen Einsatz. Entsprechend wichtig ist, dass sprichwörtlich jeder Handgriff sitzt und alle Arbeitsabläufe reibungslos funktionieren.

Dieses reibungslose Funktionieren kann jedoch nur bedingt theoretisch geplant werden. Eine größtmögliche Effizienz wird erst durch die Praxis beziehungsweise durch Verbesserungsvorschläge, die aus ihr resultieren, erreicht. Bis Anfang 2000 gab es bei der Hymer AG ein betriebliches Vorschlagswesens (BVW), das allen Beschäftigten die Möglichkeit bot, relevante Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Diese System wurde im Laufe des Jahres 2000 überarbeitet und zeitgemäß neu konzipiert.

Das Resultat heißt kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) und stellt im Gegensatz zum Vorgängersystem nicht mehr so sehr den einzelnen Mitarbeiter, sondern das Team in den Vordergrund. Dank dieses Teameinsatzes sind die Verbesserungsvorschläge nun bereits im Vorfeld durchdachter und entsprechend schneller umsetzbar.

Gesteuert und überwacht wird das neue System durch einen hauptberuflich engagierten KVP-Beauftragten: Helmut Weber erledigt bei Hymer diesen Vollzeitjob. Er leitet allein in der Produktion 34 Teams (4 - 7 Personen), die er jeweils monatlich zu halbstündigen Gesprächen einlädt, um Probleme, Hemmnisse und Verbesserungen im Arbeitsablauf zu erörtern.

Der Erfolg des KVP-Systems war bereit nach kurzer Zeit sichtbar. Die Zahl neuer Verbesserungsvorschläge konnte um das zehnfache im Vergleich zu den Vorjahren gesteigert werden. Waren es in den neunziger Jahre jährlich um die 20 Vorschläge, so gingen vom 1. Januar bis 30. August 2001 genau 151 Vorschläge ein. Für das laufende Geschäftsjahr (1.September - 31.August) steht ein neuer Rekord ins Haus, da bereits bis Anfang Mai schon 192 Verbesserungsvorschläge auf Webers Tisch lagen.

Eine anfänglich bestehende Skepsis wich aufgrund der sehr kurzen Bearbeitungszeit von oftmals weniger als einer Woche und einer entsprechend zügigen Umsetzung der technischen Lösungsvorschläge sehr schnell einer stetig wachsenden Motivation aller KVP-Beteiligten.

Zu dieser Motivation trägt auch das mit dem Betriebsrat abgestimmte mehrstufige Prämiensystem bei. Darüber hinaus werden die Vorschläge mit der höchsten Einsparung, mit der originellsten Idee sowie drei realisierte Vorschläge, die mittels Los ermittelt werden, im Rahmen der Betriebsversammlung zum Ende des Geschäftsjahres gesondert belohnt.

06.06.02

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